Die AMNYSHA Story

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1988/89 - Etwas Geschichte

1988/89

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Zum Anfang
 
  Dabei waren es gerade die musikalischen Ambitionen, die im Sommer 88 den Gitarristen Peter Waschelewski und Stefan Schweikert (Keyboards) in dessen Probenraum zusammenbrachten. Beide hatten sich kennengelernt als Stefan in Peters Band SPRITE ein kurzes Gastspiel gab. Nun existierte SPRITE nicht mehr und Stefan sah sich außerstande mit der Gruppe MORON gewisse Ideen zu verwirklichen. Leider lief das Zwei-Mann-Plus-Homerecording-Ego-Projekt so zäh an (bis im Herbst hatte man gerade zwei Songs aufgenommen) daß Peter seine alten SPRITE Mitstreiter Robert Balci (Drums) und Jürgen Waschelewski (Baß) mit einspannte. Platz fand man praktischer weise im Keller einer Kneipe. Die Proben zusammen mit einem Sänger waren jedoch so unbefriedigend, daß die Band schon wieder vor dem Ende stand. Als letzten Versuch inserierte man ganz unbescheiden: "...professionell arbeitende Rockband sucht Sänger/in."
Bärbel Zander wollte eigentlich nur wissen wer hinter der Annonce steckt. Gerade hatte sie mit den FRÖHNS das Giengener Nachwuchsfestival gewonnen und auch die schon erwähnten KIEN waren erfolgreich. Trotzdem würde sie bleiben.
Innerhalb von drei Monaten stand ein komplettes 90 min. Programm. Die Songs aus der Feder von Peter und Stefan, mit Texten von Bärbel und Stefan bewegten sich im weiten Feld von Modernem Hardrock zu klassischem Artrock und darüber hinaus (Wird heute auch ganz gerne als "Prog-Rock" bezeichnet). Eine Mischung von der am Anfang besonders die Metal-Fans angetan waren. Bei "Kontakta"-Ersatzkonzert am Sa. 6.5 im Königsbronner "Sound" standen sie ganz vorne. Jedoch verlangte die Band mit Stücken wie "Sadlands" oder "22 Crazy Cats" zunehmend mehr vom Publikum. Während bei letztem Strophe, Bridge und Refrain in unterschiedlichen Tempi gespielt wurden; erstaunte (oder erschreckte) "Sadlands" durch schräge und halbe Takte sowie vier parallele Melodielinien.